skkrrrtt

Immer mehr gestreifte Wolken schoben sich durch den Himmel, der ja Himmel sein musste, weil er oben war. Und Pohlmann war hier unten, auf dem Boden des Ungefähren. Alles andere als geerdet. Ihm stand nicht der Sinn nach Naturschauspielen, und er ließ den Himmel Himmel sein. Mit großen Augen stand er vor dem kleinen Übel. “Pepe?”

Verlegen schaute das kleine Übel zu Boden.

“Pepe!”, sprach Pohlmann, und erst viel später sollte er einen Gedanken daran verschwenden, wie unpassend er diesen Namen fand. Und noch viel später sollte er vom kleinen Übel erfahren, dass es eigentlich viel lieber Don Pepe genannt werden wollte, und dass es sich ziemlich daran störte, dass alle Klienten und Kollegen diesen Wunsch so vehement ignorierten. Das alles wusste Pohlmann zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Zu diesem Zeitpunkt war Pohlmann alles andere als locker, und nichts war ein Anfang. “Hast du mir vielleicht etwas zu sagen?”

Das kleine Übel seufzte einen schweren Pohlmann-Seufzer und schielte aus seinen treudoofen Plüschaugen nach oben. In einiger Entfernung erkannte es Pohlmanns Kopf, der leuchtend rot strahlte. Aus seinen Augen sprühten Funken. Links und rechts entwichen kleine Dampfschwaden aus seinen Ohren. “Ich verstehe ja, dass du wütend bist, Jo”, sagte Pepe kleinlaut. “Ich hätte dir schon noch erzählt, was hier vor sich geht. Es gab bis jetzt noch keine Gelegenheit.”

Ein paar Funken segelten zu Boden, und das kleine Übel musste zur Seite springen, um sich nicht das Fell zu versengen. “Ach ja?”, fragte Pohlmann schroff. “Keine Gelegenheit? Wir stiefeln hier seit Stunden durch endloses Grau und du sagst, es gab noch keine Gelegenheit?”

“Ja, sorry”, piepste das kleine Übel eingeschüchtert. “Ich erzähle es dir, wenn wir weitergehen, ok? Ich möchte diese Gegend nämlich schnell hinter mich bringen.”

“Weitergehen”, fauchte das große Vielleicht im Hintergrund, “das ist eine gute Idee. Der Herr und Meister wartet schon.”

In Pohlmanns Kopf quietschte es. Zwischendurch brummte es hin und wieder, aber so unregelmäßig, dass Pohlmann sofort an die fragwürdige Sicherheitstechnik dachte, mit der er sich mitunter im Alltag herumplagen musste. Unter normalen Umständen hätte er jetzt aufgrund der Vielfachkonfusionen den Überblick verloren. Nun zeigte sich: Er verlor ihn auch unter nicht normalen Umständen. Sonst hätte er bestimmt erstmal wissen wollen, was dieser fliegende Silberfisch mit kaputtem Flügel eigentlich von ihm wollte – und was oder wen er mit Herr und Meister meinte. Aber Pohlmanns Interesse galt einzig und allein dem kleinen Übel. Noch vor wenigen Stunden hatte er sich gefragt, wie es in sein Leben treten konnte und ob es überhaupt wirklich war. Jetzt fragte er sich, warum es ihn belogen hatte. Wie gesagt, Pohlmann war ein harmoniebedürftiger Mensch, aber auch die stoßen irgendwann einmal an ihre Grenzen. Dennoch konnte er Pepes Bitte nicht abschlagen. “Wenn du meinst, dann lass uns weitergehen. Aber du sagst mir, was hier vor sich geht. Und zwar alles.”

“Vielleicht könnte ich ein wenig zur Aufklärung beitragen?”, säuselte das Vielleicht.

“Nein”, riefen Pepe und Pohlmann wie aus einer Kehle und gingen los. Das große Vielleicht trottete beleidigt hinter ihnen her.

Aus den gestreiften Wölkchen fielen kleine Kieselsteine zu Boden. Leicht wie Wattebällchen, aber spitz wie Heftzwecken. Dieser Weg wird kein leichter sein, dachte Pohlmann und stakste über die grauen Steinchen. Beklommen starrte er auf die Show im Kopf und zuckte nach vorn, über das Grauen. Nach ein paar Metern lösten sich die Kieselsteine auf, einfach so, bis nichts mehr übrig blieb, außer ein paar rosafarbenen Flecken auf dem Boden und kleinen Löchern in Pohlmanns Schuhsohlen. Aber auch die Flecken verschwanden schnell, und bald gingen sie über weiches Moos einen Hang hinunter.

Pohlmann war zugegebenermaßen noch recht weit davon entfernt, beruhigt zu sein. Allerdings hatte sich der rote Kopf etwas entfärbt, die Augen sprühten keine Funken mehr, und aus den Ohren entwichen keine Dampfwolken. Während er langsam weiterging, schaute er das kleine Übel erwartungsvoll an. “Ich warte, Pepe. Warum hast du mich angelogen?”

skkrrrtt

“Ich habe dich nicht angelogen, Jo.”

“Aber du hast mir etwas verschwiegen, das kommt aufs Gleiche raus.”

Sehe ich anders, wollte das kleine Übel sagen, aber es entschied sich, lieber den Mund zu halten. Wie gesagt, kleine Übel können durchaus einfühlsam sein.

Das Gelände verlief immer noch leicht abschüssig. Vereinzelt wurzelten ein paar Bäume links und rechts des Weges. Je weiter sie vorankamen, umso mehr Bäume tauchten auf, und bald waren sie in einem dichten Wald angekommen. Pohlmann hatte es nicht gemerkt. Es wurden einfach immer mehr Bäume, ohne dass er es so richtig mitbekam.

“Würdest du jetzt endlich die Güte haben mir zu sagen, was du mir bislang verschwiegen hast?”, fragte Pohlmann. “Oder soll ich es googeln?”

Pepe stockte, dann begann er zu kichern. “Du kannst ja richtig witzig sein, Jo!”

“Bitte”, sagte Pohlmann nur, und es klang ruhig und geduldig, aber die Augen begannen wieder zu funken. Über seinem Kopf schwebte ein graues Gewirr unsichtbarer Fäden, die langsam begannen, sich zu einer Gewitterwolke zu verdichten. Die Ungeduld nistete sich auch in Pohlmanns Lunge und den Stimmbändern ein, wie sonst hätte man diesen lauten, bestimmten Tonfall anders deuten sollen? “Was machen wir hier? Wo sind wir überhaupt?” Er deutete mit dem Kopf hinter sich, wo in einigen Metern Entfernung das große Vielleicht bedächtig hinter ihnen her schlurfte. “Und was hat es mit diesem Ding da auf sich?”

Pepe räusperte sich. “Das große Vielleicht ist der Vorbote des Zweifels, und er …”

“Hast du gerade Vorbote gesagt?”, ertönte es von hinten. Das große Vielleicht schlurfte etwas schneller und schloss zu Pepe und Pohlmann auf. “Ich würde eher sagen, ich bin seine rechte Hand. Ohne mich wäre der Zweifel nur eine kleine Unsicherheit. Kaum größer als du, Pepe.”

“Jaja, ist schon klar”, sagte Pepe, verdrehte die Augen und wandte sich wieder Pohlmann zu. “Also das Vielleicht kommt immer, wenn jemand Neuland betritt. Du erinnerst dich? Die schwarze Linie vorhin in der Grauzone?”

“In der Grauzone?”, fragte Pohlmann und drehte sich um. Sie waren mittlerweile so tief im Wald, dass er das endlose Grau nicht mehr sehen konnte. Aber die Erinnerung an die triste Wanderung durch das Nichts war noch sehr präsent. In seinem Kopf tanzten die Synapsen Rumba.

Das kleine Übel nickte. Aber wenn kleine Übel beim Gehen nicken, dann merkt man das kaum. Das Fell wedelt von der Körperbewegung immer auf und ab, so dass ein Nicken oder ein Kopfschütteln da komplett untergehen. “Die Grauzone ist das Land zwischen zwei Zuständen, weißt du? Man ist nicht mehr richtig in dem einen, aber auch noch nicht ganz in dem anderen Zustand. Die alten Regeln gelten nicht mehr und neue gibt´s noch nicht. Es ist die Zone der Unklarheit.”

“Und die Zone der Ermattung”, flüsterte Pohlmann und wünschte sich in sein Bett, um diesen unwahrscheinlichen Traum endlich mal vernünftig auszuschlafen.

“Wenigstens haben wir den grauen Teil der Strecke schon hinter uns.”

“Jüppie”, seufzte Pohlmann wenig euphorisch. “Und wo sind wir gerade?”

“Im Wankelmut-Wald. Hier wohnt der Zweifel.”

“Oh”, sagte Pohlmann. Er klang ein wenig beeindruckt.

skkrrrtt

“Der Zweifel ist der größte Feind der Hoffnung, Jo. An dem müssen wir erst noch vorbei.” Pepe schaute sich um und sah, dass das große Vielleicht gerade eine kleine Runde über die Bäume flog und weit außer Hörweite war. “Jedenfalls ist dieses fliegende Riesenbaby da nur ein Wichtigtuer. Der erkundet nur die Neuankömmlinge und meldet sie bei seinem Chef.”

“Und der Zweifel ist gefährlicher?”

“Kommt darauf an, wie man das sieht”, sagte Pepe achselzuckend. Aber auch ein Achselzucken lässt sich bei kleinen Übeln aufgrund der Fellbewegung nur erahnen. “Im Grunde ist der Zweifel genauso harmlos wie das Vielleicht. Ein nur bedingt charismatisches Wesen. Trotzdem lassen sich immer noch genügend von ihm beeinflussen. Es kommt halt auf die Persönlichkeit an. Manche sind stärker, andere nicht so.”

“Aha”, sagte Pohlmann und blickte zum großen Vielleicht, das seinen kleinen Rundflug beendet hatte und gerade gierig ein paar Glückspilze verschlang, die zwischen den knorrigen Bäumen wuchsen. Neben ihm stand ein graues Schaf, das mit einem Dauergrinsen im Gesicht auf das große Vielleicht einredete. “Und wer ist das da?”, fragte Pohlmann.

“Das ist Konrad, der Konjunktivist”, sagte Pepe. “Die beiden verstehen sich blendend. Der eine läuft zweifelnd durch die Gegend, der andere fängt jeden Satz mit ‚man müsste mal‘ an. Schlimme Kombi. Ein Abend mit den beiden zusammen und du springst aus dem Fenster. Lass uns mal schnell weiter.”

“Hm”, sagte Pohlmann. “Wohin gehen wir denn eigentlich?”

“Zum Zweifel, das weißt du doch jetzt.”

“Ich meine so insgesamt? Haben wir ein Ziel?”

Das kleine Übel grinste. “Wo immer du hinwillst, Jo.”

“Och bitte“, flehte Pohlmann. “Nicht schon wieder die gleiche Diskussion wie vorhin.”

Ein paar Hutzelmänner, kaum größer als das kleine Übel, huschten quer über den Weg und versteckten sich in den Büschen. Pohlmann zählte elf oder zwölf. Er hatte längst aufgehört, seinen Augen nicht zu trauen. Bevor der letzte Hutzelmann eilig im Dickicht verschwand, drehte dieser sich kurz um und rief “Moin Pepe”. “Hallo Hörbe”, antwortete Pepe, aber da war der Hutzelmann auch schon im Gebüsch verschwunden.

“Jetzt gib mir doch mal eine vernünftige Antwort, Pepe. Wohin gehen wir?”, wiederholte Pohlmann seine Frage, während ihn die Sache mit der starken Persönlichkeit immer noch beschäftigte.

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Pepe blieb stehen und holte tief Luft. “Ich sehe zwei Möglichkeiten”, sagte das kleine Übel, mehr zu sich selbst als zu Pohlmann. “Entweder die Chance. Oder auch nicht.” Pepe hatte schon einige Klienten gehabt, die etwas langsam im Kopf waren, aber noch keiner war so schwerfällig wie Pohlmann. Das würde eine harte Aufgabe werden. Vielleicht würde Pohlmann bereits beim Zweifel schwach werden und umkehren. Wenn man einen genauen Blick auf die Ruinen von Pohlmanns Persönlichkeit warf, dann wäre es das Wahrscheinlichste, dass er bereits beim kleinsten Zweifel einknickte. Mit viel Optimismus würden sie es so gerade bis zur Hoffnung schaffen. Aber bis zum Glück? Das würde an ein Wunder grenzen, dachte Pepe. “Joachim-Alexander Pohlmann”, hob das kleine Übel an, und es klang sehr feierlich. “Ich bin hier, um dich auf deiner Suche nach dem Glück zu begleiten.”

Von hinten rauschte das große Vielleicht heran. “Hast du es ihm gesagt?”, fragte es atemlos. “Weiß er Bescheid? Hast du es gesagt?”

“Man redet nicht über Anwesende in der dritten Person”, sagte Pepe genervt. “Und außerdem hast du wirklich die große Gabe, jeden besonderen Moment zu zerstören.”

“Du bist fies, Pepe”, beklagte sich das große Vielleicht und stampfte mit dem rechten Silberfuß auf, dass der ganze Waldboden erzitterte. “Du weißt genau, dass ich schnell bei ihm sein muss, wenn er vom Glück erfährt. Und jetzt wo er es weiß, müssen wir uns beeilen, das wir schnell zum Zweifel kommen.” Das große Vielleicht breitete die Flügel aus und bückte sich. “Los ihr beiden, auf meinen Rücken, ich fliege euch hin.”

Pohlmann versuchte nachzudenken. Es blieb bei einem Versuch. Glück, dachte er. Davon hatte er mal gelesen. Aber so richtig nachgedacht hatte er darüber noch nicht. Das Quietschen in seinem Kopf hatte aufgehört. Die Maschine stand still und es wirkte so, als habe sie jemand für den Transport in viel Watte eingepackt. Die Welt war dumpf geworden. Sein Kopf war zwar immer noch in der gleichen Position wie immer, aber nicht mehr in der Lage, einen klaren Gedanken zu fassen.

Das kleine Übel kletterte widerwillig auf den schuppigen Rücken. “Komm schon, Jo”, rief Pepe und riss Pohlmann aus seinen unklaren Gedanken. “Das macht zwar keinen Spaß, aber besser schlecht geflogen als gut gelaufen, was?”

Pohlmann hielt sich an einigen Schuppen fest und kletterte unbeholfen auf den Rücken des silbernen Wesens. “Festhalten”, rief das große Vielleicht, ruderte hektisch mit den Flügeln und erhob sich in die Luft.

Es war kein angenehmer Flug. Was nicht zuletzt am verbogenen Flügel des Vielleichts lag. Es war kein elegantes Gleiten, wie man es von klassischen Linienflügen kannte. Also zumindest von den zwei Flügen, die Pohlmann im Laufe seines Lebens gemacht hatte. Vielmehr war es ein luftiges Holpern, so als wäre der Himmel ein einziges Kopfsteinpflaster. Nach ein paar Minuten setzte das große Vielleicht zur Landung an. Es flog immer tiefer über die Baumwipfel. Als eine kleine Lichtung auftauchte, bremste es und plumpste etwas abrupt zu Boden. Pepe und Pohlmann klammerten sich fest an die Silberschuppen, um nicht im letzten Moment noch abzustürzen. “Sie haben Ihr Ziel erreicht”, gluckste das große Vielleicht und bückte sich, damit die beiden Reisenden leichter absteigen konnten. Dann lief es quer über die Lichtung, zu einem mit Moos ausgelegten Holzverschlag, drehte sich drei Mal um die eigene Achse, kuschelte sich aufs Moos und schlief sofort ein. Kurze Zeit später drang lautes Schnarchen aus der Unterkunft.

Ein großer Schatten legte sich über die Lichtung, und erst jetzt merkte Pohlmann, dass er, seitdem sie in diesem unwirklichen Gelände waren, noch nie die Sonne gesehen hatte. Er schaute nach oben in den Himmel, der immer dunkler wurde. Die Zebrawölkchen hatten sich verzogen. Der Schatten tauchte das Grün der Bäume in ein schwieriges Grau. Kalter Wind fiel von den Baumwipfeln nach unten auf die Lichtung. Pepe zitterte am ganzen Fell. Pohlmann rieb sich die Arme gegenseitig warm. Die Wärme verschwand aus dem Körper, und er bekam kalte Füße.

“Willkommen in meinem Reich. Kommen Sie doch näher”, raunte ein grobkörniger Mann, der am Rand der Lichtung auf einem Holzstapel saß. Der große schwarze Umhang fiel unförmig herab und ließ das aufgedunsene Gesicht noch blasser erscheinen. Auf dem Kopf hatte er eine silbrig schimmernde Krone. Das einzige, das dieser Gestalt ein wenig Farbe gab, war die rötliche Knollennase und das Glas Wein, den die dickliche Figur in ihrer rechten Hand schwenkte.

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“Es ist mir ein Vergnügen, Sie kennenzulernen. Mein Name ist Duke. Ich bin ein Fan von Stirn in Falten. Auch ein Glas?”

“Pohlmann”, sagte Pohlmann, um irgendetwas zu sagen. Das gebot die Höflichkeit. Während er auf Duke zuging, schüttelte er den Kopf. Fast wollte er ihn fragen, ob er nicht auch ein Bier hätte, aber im letzten Moment siegte der Zweifel. Jetzt nach einem Bier zu fragen würde mit Sicherheit einem guten ersten Eindruck im Wege stehen.

“Ein 68’er Chateau Doute. Feines Tröpfchen. Und mein Herz verstehe ich nicht.”

“Nein, danke”, sagte Pohlmann und wunderte sich, warum sein Kopfschütteln als Antwort anscheinend nicht ausgereicht hatte. Vielleicht war der Alte kurzsichtig. Vielleicht war er dement? Was sollte das bedeuten, er versteht sein Herz nicht?

“Oder lieber ein 74’er Chateau Nouveau? Der entspricht vielleicht eher Ihrem Geschmack”, sagte Duke und kicherte. Erst ein Schluck Rotwein erstickte sein Gackern. Duke leerte das Glas in einem Zug. Mit lautem Gurgeln gluckerte der Wein seine Kehle herunter. Dann beugte er sich vor und starrte Pohlmann mit finsteren Augen an. “Ich kenne nicht einmal meinen Namen”, sagte er und schleuderte das Glas in Pohlmanns Richtung.

Pepe zitterte immer noch am ganzen Fell, und Pohlmann wusste kaum noch, wer er war. Wie angewurzelt standen beide auf dem moosigen Waldboden, während das Weinglas auf halbem Weg in der Luft zerbarst und tausend Scherben im Zeitlupentempo durch die Luft segelten.